KV Grundbildung

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Einblick in die KV-Lehre in der Immobilienbranche

10.12.2019

Blogbeitrag von Svenja Berger

Wir alle haben ihn; Den Traum von einem eigenen Haus oder einer schönen, gemütlichen Mietwohnung, in der wir uns wohl fühlen. Immobilienkaufleute leisten einen wesentlichen Bestandteil dazu, aus diesen Träumen Wirklichkeit werden zu lassen.

Mein Name ist Svenja Berger und ich habe im August 2018 die Lehre als Kauffrau Treuhand/Immobilien bei der GRIBI in Basel begonnen. Diese Firma ist ein regionales Unternehmen mit den drei Kompetenzbereichen Bewirtschaftung, Vermarktung und Baumanagement. Aufgrund dessen hat man die Möglichkeit in alle Bereiche der vielfältigen Immobilienbranche hineinzusehen. Das Team der GRIBI besteht aus vielen jungen Leuten und einigen Lehrligen sowie Praktikanten, mit denen man sich jederzeit austauschen kann.

Gestartet habe ich meine Lehre am Empfang der GRIBI Bewirtschaftung. Da ich direkt nach der Sekundarschule die Lehre angegangen bin, ist dies meiner Meinung nach, der ideale Einstieg in die Arbeitswelt. Ich hatte so die beste Möglichkeit, den Betrieb und auch die Mitarbeiter kennenzulernen. Zudem konnte ich erste Erfahrungen mit persönlichen und telefonischen Kundengesprächen sammeln und in die allgemeinen administrativen Arbeiten eingearbeitet werden.

Im Februar – ein halbes Jahr nach meinem Lehrbeginn – wechselte ich in die Bewirtschaftung. Da durfte ich sämtlich Arbeitsabläufe wie beispielsweise die Erstellung von Mietverträgen, Reparaturen in Auftrag geben oder die Bearbeitung von Kündigungen mitverfolgen respektive erledigen.

Derzeit bin ich in der Vermarktung tätig, welche für den Verkauf und die Erst-/Wiedervermietung von Neubauten und sanierten Liegenschaften verantwortlich ist. Interessentenfragen bearbeiten, Anmeldungen prüfen, allgemeine telefonische Beratung und vieles mehr gehört in dieser Abteilung zu meinen alltäglichen Arbeiten.

In der Bewirtschaftung und in der Vermarktung gefällt mir die Abwechslung aus der Arbeit im Büro und den Aussenterminen, wie beispielsweise Besichtigungen, Hauswartungskontrollen oder Fotoshootings, besonders gut.

Des Weiteren werde ich noch in der Liegenschaftsbuchhaltung und in der Finanzbuchhaltung arbeiten dürfen, worauf ich bereits heute sehr gespannt bin.

Das halbe Jahr ist jeweils sehr schnell vorbei, was auf die Abwechslung aus dem schulischen und betrieblichen Teil zurückzuführen ist.

Der schulische Teil meiner Ausbildung erfordert viel Leistungsbereitschaft. Diese Herausforderung ist jedoch mit genügender Motivation und Durchsetzungsvermögen gut zu bewältigen.

Ich absolviere die Lehre im M-Profil, was bedeutet, dass ich neben dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis die Berufsmaturität abschliesse. Im Rahmen dieser Ausbildung verbringe ich einen jeweils zweiwöchigen Sprachaufenthalt in England und Frankreich, um die beiden Sprachdiplome, das DFP B2 (Französisch) und das First (Englisch), erfolgreich absolvieren zu können.

Für die Abschlussnote gibt es auch noch betriebliche Noten. Die PE (Prozesseinheit), welche eine branchenspezifische Dokumentation und Präsentation enthält, und die ALS (Arbeits- und Lernsituation), in der die Leistung respektive das vorhandene Wissen geprüft sowie das Verhalten bewertet wird. Die Themen sucht man sich dabei jeweils mit dem Berufsbildner zusammen aus. Die Fachkenntnisse dazu sowie sämtliche weitere Branchenkenntnisse aus dem Treuhand und dem Immobilientreuhand eignet man sich in den sogenannten überbetrieblichen Kursen an. Diese hat man unregelmässig mit Auszubildenden aus der Treuhand- und Immobilienbranche aus allen Profilen.

Kein Tag verläuft wie der andere, auch wenn man teils den ganzen Tag im Büro verbringt. Man knüpft sehr viele neue Kontakte und die Arbeiten gestalten sich enorm abwechslungsreich. Dies sind Gründe, weshalb ich die Lehre in der Immobilienbranche jedermann empfehlen würde.

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